Der gesamte Europa-Park in einem Videospiel!

Der 30-jährige Tony aus Colmar besucht schon seit seiner Kindheit regelmäßig Deutschlands größten Freizeitpark. Jetzt hat er mit Hilfe von „Planet Coaster“, einem Videospiel zur Simulation und Verwaltung von Vergnügungsparks, den Europa-Park nachgebaut – in mehr als 4000 Stunden Arbeit.

Seit er drei Jahre alt ist hat Tony das Ritual, mindestens acht Mal im Jahr mit Freunden und der Familie in den Europa-Park zu gehen! Als treuer Fan wartet er schon sehnsüchtig auf den offiziellen Start der neuen Sommersaison am 26. März 2022 (am 19. + 20. März 2022 findet sogar ein Pre-Opening-Weekend statt), um wieder die besten Attraktionen und schönsten Ecken zu erkunden.

“Unsere gemeinsamen Familienausflüge in der Kindheit haben mich dazu gebracht, auch heute noch regelmäßig in den Europa-Park zu fahren!”

Die alte Eurosat hat einen ganz besonderen Platz in Tonys Herzen!
Die alte Eurosat hat einen ganz besonderen Platz in Tonys Herzen!

Wenn es eine Attraktion gibt, die Tony sehr am Herzen liegt, dann ist es die „Eurosat“. Als leidenschaftlicher Raumfahrt-Fan kann er keinen Tag im Europa-Park verbringen, ohne mindestens sechs Runden auf der Dunkelachterbahn zu drehen. Obwohl die „Eurosat“ nun in den Farben des Moulin Rouge erstrahlt und seit 2018 offiziell „Eurosat – CanCan Coaster“ heißt, ist die ursprüngliche Attraktion, die von Franz Mack, dem Gründer von Deutschlands größtem Freizeitpark, entworfen wurde, noch in seinem Europa-Park zu finden! Als er noch jünger war, stand er zum Beispiel morgens um 6 Uhr auf, um über die Webcams des Park zu beobachten, wie die Akrobaten die orangefarbene Plane über die Kuppel ziehen und sich die „Eurosat“ für die Halloween-Saison in einen riesigen Kürbis verwandelt! Auch die „Euro-Mir“, ebenfalls mit dem Thema Weltraum, hat es ihm angetan. Diese beiden Achterbahnen haben ihn schon als Kind in ihren Bann gezogen.

Seit der Veröffentlichung von „Planet Coaster“ im Jahr 2016 hat Tony mehr als 4000 Stunden in das Spiel investiert, darunter viele schlaflose Nächte! Und es ist wohl kaum eine Überraschung, dass der Eurosat-Fan mit dieser Attraktion und dem Französischen Themenbereich seine Arbeit damals begonnen hat. Für die erste Version benötigte er zwei Monate. Anschließend erweiterte er seinen virtuellen Europa-Park um den Deutschen Themenbereich, ganz nach dem originalen Parkplan! Dann folgten der Besucherparkplatz und der Haupteingang. Zurzeit arbeitet er an der Wasserachterbahn „Poseidon“, die ihm aufgrund der vielen kleinen Details sehr viel Präzisionsarbeit abverlangt. Er hat zum Beispiel mehr als zwei Wochen damit verbracht, das Trojanische Pferd nachzubauen! Tony hat bereits viele neue Projekte im Kopf und widmet sich als nächstes den Themenbereichen England und der Schweiz.

Um den Park so originalgetreu wie möglich nachzubauen, nutzt Tony verschiedene Quellen: Fotos, Erinnerungen, Videos auf YouTube und Facebook-Fanseiten, alte Pläne, Internet-Foren und vieles mehr. Wenn seine Freunde den Europa-Park besuchen, schicken sie ihm immer neue Fotos, damit er die Attraktionen mit Hilfe dieser Bilder so gut wie möglich nachbauen kann. Sein Ziel ist es, alles hundertprozentig realistisch zu gestalten – egal, ob es sich um die Außenseite oder das Innere eines Fahrgeschäfts handelt.

“Ich habe den Französischen Themenbereich so genau und bis ins kleinste Detail nachgebaut, dass mir fast die Augen gebrannt haben!”

„Planet Coaster“ ähnelt sehr stark dem Videospiel „RollerCoaster Tycoon“, das Tony als Kind gespielt hat. Auch hier kann man Freizeitparks aufbauen und selbst gestalten. Eine Leidenschaft, die also nicht erst seit gestern besteht! Theoretisch ist „Planet Coaster“ nicht dazu gedacht, einen solchen Park nachzubauen, sondern stellt nur eine begrenzte Anzahl von Objekten zur Verfügung. Tony kombiniert diese aber so, dass er damit die Fahrgeschäfte und Attraktionen nachbauen kann, die er bei einem Besuch im Europa-Park entdeckt hat. Genauso wie bei kleineren Gegenständen: Im Spiel gibt es zum Beispiel keine Türklinken. Also baut er sich aus einem Besen einen Türgriff. Die Wände gestaltet er selbst aus heruntergeladenen Bildern.
Wie in einem echten Freizeitpark muss Tony sein Personal verwalten und Öffnungszeiten festlegen. Er ändert sogar die Thematisierung seines Parks für Halloween und für die Wintersaison. Hier ist also ein Perfektionist am Werk.
Ab dem Zeitpunkt, an dem Tony seinen Europa-Park fertiggestellt hat, wird man diesen auch downloaden können – eine tolle Nachricht für alle Fans!

Das Teilen seiner Leidenschaft ist für Tony eine große Motivationsquelle. Er mag es, seine Erinnerungen wiederzubeleben oder wenn andere ihn als “pingelig” bezeichnen. Er hat von seinen Kollegen sogar schon den Spitznamen “Mister Europa-Park” bekommen, weil seine Nachbildungen so originalgetreu aussehen. Viele Fans bauen den Europa-Park nach, doch Tony ist einer der wenigen, die das auf „Planet Coaster“ auf so exakte und begeisterte Weise tun. Er teilt seine Fortschritte regelmäßig auf seiner eigenen Facebook-Seite und seinem YouTube-Kanal. Wenn er seine neuesten Fortschritte in der Gruppe der Europa-Park Freunde teilt, sind die Mitglieder oft verwirrt und fragen sich, ob es sich nicht doch um ein echtes Foto handelt!

“Ich bin besonders stolz, wenn ich gefragt werde, ob es sich um ein Foto aus dem Europa-Park handelt. Das ist mein Herzensprojekt!”

"Je detailgetreuer, desto besser!" Das ist Tonys Motto
“Je detailgetreuer, desto besser!” Das ist Tonys Motto

Wir sind sehr gespannt darauf, die nächsten Entwicklungen in Tonys Europa-Park zu verfolgen! Und er wird sicherlich sehr große Freude daran haben, auch die kommenden Neuheiten und Überraschungen aus Deutschlands größtem Freizeitpark nachzubauen! 😉