Zack & weg! Wenn Menschen zu Raketen werden

Schon von weitem ragen farbenfrohe Rutschenteile über dem Baustellenareal von „Rulantica“ empor. Wie bunt gestreifte Riesenschlangen in der oberrheinischen Tiefebene sehen sie aus. Eine davon wird gerade montiert und nennt sich verheißungsvoll „Wasserraketen“-Rutsche. In den sogenannten AquaRockets kann man nach einem Falltürstart eine Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h erreichen. So schnell, dass die Besucher des Wasserparks „Rulantica“ beinahe selbst zu Raketen werden.

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Aufregende Wasserraketen

Bei unserer Fahrt zur Baustelle des Wasser-Erlebnis-Resorts fallen uns direkt die leuchtend grün- und orangefarbenen Rutschenteile der beiden spektakulären AquaRockets ins Auge. Die Adrenalin versprechenden „Wasserraketen“-Rutschen hat die deutsche Firma „AQUARENA“ hergestellt und vor Ort bereits soweit montiert, dass sie mit einem Kran in die Wasserwelt hineingehoben werden können. Die insgesamt 110 Meter langen Rutschen aus glasfaserverstärktem Kunststoff mit einem Durchmesser von 82,5 Zentimetern garantieren den Badegästen einen rasanten Ritt durch die Rutschentunnel.

Kurz nach unserer Ankunft auf der Baustelle empfangen uns Karena Goossens und Robin Ernst. Die beiden Rutschen-Experten führen uns über das große Areal und bringen uns auf den neuesten Stand.

„Einer der zwei Rutschentürme steht bereits im thematisierten Bereich `Rangnakor´. An und um diesen Turm herum werden die ersten Wasserattraktionen installiert. Dazu gehören unter anderem die zwei AquaRockets“, erklärt uns die junge Bauleiterin von Mack Solutions Construction.

Einen kurzen Augenblick können sich die "Rutscher" gegenseitig beim Fallen - kurz nach dem Start - sehen.
Einen kurzen Augenblick können sich die „Rutscher“ gegenseitig beim Fallen – kurz nach dem Start – sehen.

Transparente Rutschenteile

Doch was dürfen die Badegäste von den Rutschen genau erwarten?

„Die Gäste von `Rulantica´ erwartet nach Öffnung der beiden Falltüren ein freier Fall ins Bodenlose. Im Innenbereich von `Rangnakor´ starten die Rutschen fast senkrecht, bevor sie abknicken und spiralförmig in den Außenbereich führen“, sagt Robin Ernst.

Eine weitere Besonderheit ist der Einstieg in die Free-Fall-Rutschen, der sich in 20 Metern Höhe befindet. Von dort aus können sich die besonders Mutigen durch einen Falltürstart in die Tiefe stürzen, wobei eine Geschwindigkeit von nahezu 50 km/h erreicht werden kann. Außerdem wurden sowohl beim Einstieg in die Rutschen wie auch an einigen weiteren Stellen transparente Elemente eingebracht, wodurch man die rutschenden Gäste beobachten und so selbst an dem spektakulären Rutschen-Erlebnis teilhaben kann.

Zack & weg! Im Bruchteil einer Sekunde geht´s steil bergab!
Zack & weg! Im Bruchteil einer Sekunde geht´s steil bergab! (Bild-Serie: Aquarena)

Kleines Baustellen-Update

Das Wasser-Erlebnis-Resort „Rulantica“ nimmt immer mehr Gestalt an. Atemberaubende Wasserrutschen, ein riesiges Wellenbad und der entspannende Lazy River sind nur einige der 25 Wasserattraktionen. Nachdem wir euch bereits im Beitrag vom Juli 2018 fleißig über die Anlieferung der ersten Rutschenteile auf der Baustelle des Wasserparks informiert hatten, sind mittlerweile vier von insgesamt 17 Rutschen im thematisierten Bereich „Rangnakor“ montiert und installiert worden. In den nächsten Wochen soll die Installation der AquaRockets abgeschlossen sein. Im Juni sollen sich alle Rutschen an ihrem Platz befinden.

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