Der mit den Rutschen tanzt

17 einzigartige Wasserrutschen werden für unvergessliche und spannende Stunden in Rulantica sorgen. Doch wie sieht eigentlich der Prozess vor dem ersten Rutschen-Vergnügen aus und wo liegen die Grenzen des Möglichen? Um die Physik dahinter besser zu verstehen, haben wir Rainer Braun getroffen. Der geschäftsführende Gesellschafter der Firma „AQUARENA“ führt uns in seine Welt ein – „let’s sliiiiiide“!

Rainer Braun ist der, der mit den Rulantica-Rutschen tanzt
Rainer Braun ist der, der mit den Rulantica-Rutschen tanzt

„Für mich war nicht nur das nordische Thema sehr spannend, sondern auch die Vielfalt der Rutschen“, schwärmt Rainer Braun und fügt hinzu, dass die detailreiche Formgebung und das Design der Rutschen ihm sehr gefallen haben. Sein Favorit sei vor allem die Tornado-Wave! Durch die außergewöhnliche Bauweise verspricht sie eine rasante Fahrt:

„Die Kunst ist es, die Kurvenführung so harmonisch wie möglich zu gestalten“, erzählt er.

Dadurch, dass man nicht wie in einer Achterbahn festgeschnallt ist, kann der „Rutscher“ sich freier und selbstbestimmter bewegen. In der Tornado-Wave wird eine Familie in dem Vier-Sitz-Reifen ein tolles Gemeinschaftserlebnis haben – alle in einem Boot, geht es ab durch die Half-Pipe!

Der einzigar Der einzigartige Bereich „Vinterhal“
Der einzigar Der einzigartige Bereich „Vinterhal“

Die Entwicklungsphase
Bis die ersten Badegäste eine Fahrt erleben können, dauert es allerdings meist ein wenig. Der Entwicklungsprozess kann von wenigen Monaten bis zu Jahren dauern. Zunächst ist natürlich der Wunsch des Kunden zu beachten, der durch einen Architekten und einen ersten Entwurf realisiert wird. Daraufhin kommt es zur Planung und Entwicklungsphase am Computer. Neben Fragen wie die Farben und Muster aussehen sollen, wird die Linienführung bestimmt und die Position der Rutschen-Stützen definiert. Selbstverständlich muss das Bauamt auch ein „Go!“ geben. Um diese Genehmigung zu erhalten, müssen Wasserrutschen-Hersteller wie AQUARENA zigfache EU-Normen einhalten: Von Größenvorschriften über die Lage einzelner Schrauben bis hin zur Geschwindigkeit und dem Gefälle, ist alles in diesen Richtlinien bestimmt.

„Keine Rutsche darf über 2,6g liegen“, erklärt Rainer Braun.

Dieser Wert beschreibt die Kraft, die während der Fahrt auf den Körper einwirkt. Zum Vergleich: Bei einer Achterbahn werden die Fahrgäste mit 4g belastet, also dem Vierfachen des eigenen Körpergewichtes.

Eine Wasserrutsche der besonderen Art – die Tornado-Wave im thematisierten Bereich „Vinterhal“ (Quelle: Michael Thoma)
Eine Wasserrutsche der besonderen Art – die Tornado-Wave im thematisierten Bereich „Vinterhal“ (Quelle: Michael Thoma)

Nur das Beste für die Wasserwelt
Im Falle der neuen Wasserwelt Rulantica gestaltete sich der Planungsprozess erstaunlich einfach. Dass das so reibungslos gelaufen ist, liegt mit Sicherheit an der Zusammenarbeit der erfahrenen Unternehmen.

Auch Chip Cleary, Berater des Europa-Park, lobt das internationale Team und sagt: „Mit dem Rutschenhersteller ProSlide aus Kanada und AQUARENA haben wir die besten Unternehmen der Wasserpark-Industrie an unsere Seite geholt und gestalten Rulantica so zu einem einzigartigen Ort.“

Wenn jemand die Zusammenarbeit sowie das gesamte Projekt Rulantica bewerten kann, dann ist es in jedem Fall Chip Cleary! Der ehemalige Präsident des Weltverbandes der Freizeitindustrie (IAAPA) hat in den frühen 90er Jahren den erfolgreichen Wasserpark „SplishSplash“ in den USA eröffnet und ist nun seit über 30 Jahren in der Branche tätig.
Daher sind wir uns sicher, dass nicht nur Rainer Braun von der Tornado-Wave begeistert ist, sondern auch zahlreiche Gäste die adrenalin-geladene Rutsche zu einem ihrer Highlights zählen werden!

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