Sounds mit Seele – so wird die Musik im Europa-Park konzipiert

Ob in Themenbereichen, Attraktionen, Restaurants oder Hotels: Überall im Europa-Park Erlebnis-Resort fügt sich passende Musik in die Umgebung ein, um das Gesamterlebnis abzurunden. Matthias Lange erklärt uns, wie die kreative Arbeit hinter den Sounds abläuft.

Sie ertönt im Hintergrund, manchmal laut, manchmal leise, aber immer passend zur Umgebung: Musik. Im Europa-Park Erlebnis-Resort wird nichts dem Zufall überlassen, auch Sounds entstehen durch intensive Recherche, kreative Ideen und die Zusammenarbeit mit Experten. Matthias Lange, Leiter des Kreativ-Teams von MACK Solutions, kennt den Weg zum perfekten Sound: „Unser Team kümmert sich um die Konzeption und Gestaltung des Europa-Park Erlebnis-Resorts. Dabei verantworten wir den gestalterischen und emotionalen Teil des Gasterlebnisses. Wir arbeiten dabei multisensorisch – daher betrachten wir auch immer den Sound.“

Jodeln und Kuhglocken – wie sich die Schweiz in Form von Musik anhört, erfahrt ihr durch einen Besuch im Themenbereich.

Ein ganzheitliches Konzept also, das den Besucher mit allen Sinnen berührt und vollends in eine neue Welt eintauchen lässt. Wir möchten es konkreter wissen: Wie sah der Prozess beispielsweise aus, als der Themenbereich Kroatien mit der Attraktion Voltron Nevera powered by Rimac entworfen wurden? „Beim Themenbereich hatten wir eine Hookline, um die Grundstimmung zu definieren: Urlaubsfeeling. Daran musste sich die Beschallung orientieren. Da es um Kroatien geht, setzten sich unsere Komponisten intensiv mit der landestypischen Musik auseinander.“ Alle, die den Themenbereich Kroatien bereits besucht haben, können sicherlich bestätigen: Urlaubsfeeling ist zu spüren! „Durch unser Konzept und unsere Visualisierungen können sich die Sound- und Musikexperten im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild davon machen, was die Besucher erwartet, und darauf aufbauend passende Ideen entwickeln.“

Im Wartebereich von Voltron Nevera powered by Rimac wird die Spannung auf die kommende Fahrt durch die „singenden Blitze“ der Tesla-Spulen aufgeladen.

„Im Europa-Park gehen wir häufig landestypisch vor. Das unterstützt die gewünschte Urlaubsstimmung und das authentische Gefühl, das Gäste in das jeweilige Thema eintauchen lässt.“

Der Weg zum perfekten Sound entsteht also durch eine gute Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Design und Musik. In regelmäßigen Meetings tauschen sich Langes Team und die Komponisten aus, um den Sound feinzujustieren. „Bei Voltron war es anders“, erzählt Lange weiter. „Es gab ebenfalls eine Hookline, die Sounds und Töne sind jedoch nicht landestypisch, sondern orientieren sich stärker an der Attraktion selbst, ihrem Umfeld und der Spannung, die wir erzeugen wollten.“ Die „singenden Blitze“ der Tesla-Spulen im Wartebereich der Attraktion sind eines der besonderen Soundelemente, die das Erlebnis von Voltron unvergesslich machen. „Ich finde, uns ist der Sound rund um Voltron sehr gut gelungen“, meint Lange. „Er sorgt dafür, dass die Besucher schon vor der Fahrt in spürbare Aufregung versetzt werden.“

Matthias Lange ist mit seinen Kolleginnen und Kollegen dafür verantwortlich, Konzepte für neue Attraktionen, Themenbereiche, Restaurants und Hotels zu liefern.

Ob wir nun durch den Themenbereich Frankreich schlendern und uns fühlen wie in den schnuckeligen Straßen von Paris, oder uns nach einer Fahrt mit der Achterbahn Euro-Mir der fetzige Sound des Songs „Projekt Euro-Mir“ nicht mehr aus dem Kopf geht – all das sind Momente, die unseren Besuch im Europa-Park besonders machen und Erinnerungen schaffen, die uns für immer mit diesen tollen Orten verbinden. Noch mehr über unsere Sounds und Musik im erfahrt ihr hier im Podcast Parkgeflüster.

Das Interview führte Nicole Bubnov. Weitere spannende Geschichten rund um den Europa-Park gibt es in der aktuellen Ausgabe der Europa-Park news.